Mantra-Singen und Voice Coaching mit Sabina Astolfi

Ein Samstagmorgen in Zürich mit Sabina Astolfi, Vocal Coach und Stimmtrainerin.

Wir beginnen damit, unsere Hüften im Stehen zu rollen. Sabina betont, dass es nicht darum geht, sie nachzuahmen, sondern wirklich in die eigene Bewegung zu kommen. Dies gilt insbesondere jetzt, wo wir auch unsere Stimme dazu nehmen und mit jeder Bewegung einen Ton von uns geben. 

Sabina gibt uns Anweisungen wie «Klagen» oder «Dankbarkeit». Wie so oft finde ich solche Übungen anfangs etwas seltsam, je mehr ich mich jedoch darauf einlasse, desto stärker fühle ich die wohltuende Wirkung.

Das Ziel ist, in den Körper zu kommen, sich zu öffnen, mit sich zu verbinden. In seine Essenz zu kommen. 

Nach den Übungen setzen wir uns hin und beginnen mit dem Mantra-Chanting. Sabina spielt Harmonium dazu und ermuntert uns, die eigene Stimme zu finden. Für diejenigen, die das beruhigt: Man muss nie alleine "vorsingen", es passiert alles in der Gruppe und man darf auch mal Pause machen und zuhören. Ich tue das immer wieder mal und empfinde es als sehr heilend und schön, andere Menschen einen Moment lang für mich singen zu lassen ;) 

Wir singen die Mantren Om Tare Tutare, Om Dum Durgayei Namaha und Sat Narayan Wahe Guru. Letzteres kenne ich vom Kundalini Yoga und es enthält auch einen Teil meines spirituellen Namens: Narayan Karta Kaur. Narayan hat mehrere Übersetzungen, beispielsweise "Der Ruheplatz für alle lebenden Wesen".

Was bei mir viel bewirkt hat während dem Singen, ist bewusst auch mein Gesicht weich werden zu lassen, das Gesicht beim Singen wirklich "zu verziehen" und in den Ausdruck der Mantren zu gehen. Ich habe sogleich gefühlsmässig einen Unterschied gemerkt, war dadurch offener, vielleicht auch verletzlicher, aber trotzdem stark. Eine Kleinigkeit mit grosser Wirkung.

Nebenbei eine interessante Anmerkung von Sabina: Es gibt scheinbar Studien darüber, dass die sogenannten T-Zellen, die den Körper vor Infektionen schützen, schon nach 30 Minuten singen deutlich ansteigen. Singen hält also gesund, nicht nur Seele und Geist, sondern tatsächlich auch den Körper. Singen führt zudem automatisch zu einer verbesserten Atmung und sorgt auch damit auf allen Ebenen führ mehr Lebenskraft.

Die Mantren werden übrigens von Perkussionist und Sänger Toni Majdalani begleitet - und auch das Savasana wird von ihm versüsst - eine Kostprobe erhältst du im untenstehenden Audiobeitrag.

Interview mit Sabina inklusive musikalischer Einrahmung :)

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Das geplante "kurze" Interview mit Sabina ist dann doch etwas länger geworden, denn es war einfach unglaublich interessant, was Sabina zum Thema Stimme zu sagen hat. 




Ich freue mich, Sabina spätestens an der Yonamo (Messe für Yoga, Nachhaltigkeit und einen bewussten Lebensstil in Winterthur) wieder zu treffen. Dort werde ich Kundalini Yoga unterrichten und ebenfalls ein Mantrasingen anbieten, während Sabina ein Referat mit Stimmübungen und zusammen mit Toni einen Voicecoching und Rhythmus-Workshop anbietet.

Alles zu Sabina Astolfi und ihren Angeboten findest du unter: www.powerful-voices.com.

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